8 Dinge, die man als Schwangere im 3.Trimester erlebt

8 Dinge, die man als Schwangere im 3.Trimester erlebt
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Als Schwangere ist im ersten Trimester die Toilette dein bester Freund, wenn man unter ständiger Übelkeit leidet. Das zweite Trimester ist gütig mit einem und hält wenig Wehwehchen parat. Man genießt die Zeit, denn danach kommt das dritte Trimester. Man könnte meinen, dass das Beste zum Schluss kommt, aber vergiss es. Das letzte Trimester ist ein Arsch. Um ehrlich zu sein ein riesiger Arsch und man wünscht sich nichts sehnlicher, als dass das Baby endlich kommt. Warum? Das erfahrt ihr jetzt.

8 Dinge, die Schwangere im 3. Trimester erleben

Man fühlt sich wie ein Wal

Natürlich ist es nicht so, dass wir glauben, dass wir ein Baby auf die Welt bringen, ohne dabei zuzunehmen. Aber als Schwangere befindest du dich im ständigen Kampf gegen deine Gelüste. Kein Wunder also, dass die Kilos auf der Waage schneller steigen, als dass der Bauch wächst. Apropos Bauch- das ist leider nicht das einzige, was in der Schwangerschaft wächst. Man kommt sich vor, als würde alles (Un-)Formen annehmen. Die Brüste können auf dem Bauch aufliegen, die Beine sind so schwabbelig wie Wackelpudding und der Hintern wird ein riesiges Teil, mit dem man sicher twerken könnten, wenn der Bauch nicht stören würde. Ob wir uns damit gut fühlen? Lass mich überlegen…Mit der Jogginghose, den Oversize-Shirts und einer Portion Fries, Burger und Schokoshake? Yes Baby. Mit der engen Mama-Jeans, dem mittlerweile schon viel zu kleinen BH, der dir die Luft zum Atmen nimmt und den Schuhen in denen du die Elefantenfüße reinstopfst? Nein. Da fühlen wir uns wie gestrandete Wale, die auf Hilfe vom WWF warten. Ob das cool ist? Nein!

Man sieht seine Schnecke Füße nicht mehr

Und als ob es nicht schon genug wäre, dass man sich wie ein gestrandeter Wal fühlt, kommt noch erschwerend hinzu, dass man seine Schnecke nicht mehr sieht. Hallo? Ich dachte immer, dass nur Männer mit einem Bierbauch seit Jahren ihren Pipi nicht mehr gesehen hätten und nur noch ertasten können, ob er nicht abgefallen ist. Nein, es trifft auch Schwangere. Zum Rasieren müssen wir den Kopf dann soweit nach unten beugen, um überhaupt etwas zu sehen. Dafür wird sogar in Kauf genommen, dass der Rücken noch mehr schmerzt und die Atmung unter der Krümmung leidet. Und natürlich hat alles und jeder ein Bad-Verbot. Warum? Weil ich mir nicht einmal ansatzweise vorstellen kann, wie elegant das ganze aussieht. Wohin führt das nur, wenn ich meine Füße nicht mehr sehen kann?

Don´t touch me!

Wir wissen, dass wir schwanger sind und einen Bauch haben, den jeder sehen kann. Und um ehrlich zu sein, ist der Bauch im letzten Trimester unübersehbar. Aber das heißt nicht, dass man uns wie eine Wassermelone ungefragt betatschen kann. Um es auf den Punkt zu bringen: Lasst es bitte sein! Wir gehen schließlich auch nicht zu Nicht-Schwangeren, streicheln und betätscheln den Bauch und fragen, wann es soweit ist.

Wir hassen es zu niesen und zu husten

In jungen Jahren denkt man nicht einmal daran, dass Niesen und Husten die schlimmsten Feinde werden können. Doch im dritten Trimester muss man sich seinen Feinden stellen und mit harten Waffen aufrüsten: Slipeinlagen und Binden. Sie ziehen in den Kampf und verhindern, dass beim Niesen und Husten die Hose nass wird und jeder schreiend ankommt: „Es ist soweit, Sie müssen sofort ins Krankenhaus. Ihre Fruchtblase ist geplatzt“. Und man selbst nur dasteht und trocken sagt: „Das wäre dann schon die 50te Geburt in den letzten Wochen. Doch keine Sorge, das ist nur mein Pipi“. Ja, wir haben zunehmend Probleme mit der Blase und wir hassen es.

Schlaf, Schwangere, Schlaf

…und zähl mal schnell die Stunden deines ruhigen Schlafs, bis das Baby da ist, denn danach ist es vorbei…
Das mit dem ruhigen Schlaf endet schon, bevor das Baby überhaupt da ist. Mit dem immer dicker werdenden Bauch ist es die nächtliche Aufgabe die ultimative Schlafposition zwischen mehreren hunderten (Still-) Kissen zu finden. Die mit Wasser gefüllten Füße, die Wackelpuddingbeine und der Rücken müssen von allen Seiten gestützt werden, um bequem zu liegen. Doch dann passiert es. Die schwache Blase meldet sich und man muss sich über die linke oder rechte Seite aus dem Bett kugeln. Und dann? Beginnt der Spaß wieder von vorne… Gute Nacht!

„Wir“ denken nur noch ans Baby

Je näher der Geburtstermin rückt, desto öfter kreisen die Gedanken ums Baby. Als wäre man nicht selbst schon genug damit beschäftigt, weil man so viel erledigen oder für den Nachwuchs kaufen muss, kommen andere Leute auf einen zu mit der Frage: „Wie geht es dem Baby?“. „Ähh, laut Ultraschall und Rippentritten gut und wie geht es deinem Hund?“. Es reicht, wenn wir Monat für Monat mehr an das Baby denken, als an uns selbst. Uns plagen Sorgen und Ängste, gemischt mit Glücksgefühlen. Wie wäre da zwischendurch die Frage, wie es uns geht? Gut oder?!

Sex ist Hochleistungssport

Nein, Sex stirbt nicht während der Schwangerschaft aus. Obwohl, bei manchen schon. Das liegt dann aber nicht daran, dass es nicht mehr geht. Denn es geht definitiv, aber es gleicht einem Marathon. Kein wildes Gerammel mehr, wie zur Eisprungzeit. Nein, es wird bequem, so wie beim Schlafen. Was das heißt? Kissen, Kissen, Kissen und auf der Seite liegen, wie der gestrandete Wal.

Show-Schmerzen 

Der Körper wird in den letzten Schwangerschaftswochen von Schmerzen Heim gesucht, die man vorher nie kannte. Mal abgesehen von den Rückenschmerzen, turnt ein Baby in uns herum. Da gibt es Showeinlagen zu nicht festgelegten Zeiten und die neusten Kunststücke werden aufgeführt: „Meine Damen und Herren, heute präsentieren wir Ihnen die neusten Rippentritte. Und das Highlight dieser Show wird der Beckenbohrer sein. Lassen Sie sich überraschen“. Nur zur Info: Der Beckenbohrer ist scheiße. Es ist quasi der Kopfsprung ins (Plantsch-) Becken. Natürlich kommen irgendwann die Wehen und wir sollten nicht schon vorher so viel heulen. Aber bei der Geburt passiert wenigstens was und beim Beckenbohrer passiert nichts, null, niente. Grund genug um zu jammern.

 

 

THERESE ist Gründerin der Agentur „Die Treuetester“ und „Loyal Match“ , Treue- und Beziehungs-Expertin und selbst treu. Sie beantwortet gerne Frag Therese-Fragen und redet niemals um den heißen Brei. Ihr Motto lautet: „Die schönste Sache der Welt, die Liebe, sollte man einfach mit jedem teilen“. Sie selbst teilt klassisch monogam, also gar nicht.

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