Babys Geschlecht bestimmen: Test & Tools im Selbsttest 2.0

Baby´s Geschlecht bestimmen: Test & Tools im Selbsttest 2.0

Wir sind wieder schwanger und auch wie bei der letzten Schwangerschaft, ging das Rätsel raten um das Geschlecht unseres Babys sehr früh los. Und auch dieses Mal habe ich mich auf die Suche nach Tests & Tools gemacht, die voraussagen können, ob man ein Mädchen oder einen Jungen erwartet. Welche Tests es gibt, die das Geschlecht bestimmen können und wie treffsicher sie sind, verrate ich euch im Selbsttest 2.0. Unseren ersten Selbsttest findet ihr hier: Geschlecht bestimmen mit Tools & Tests: Wird es ein Junge oder ein Mädchen?

Babys Geschlecht bestimmen: Selbsttest 2.0

Der chinesische Empfängniskalender

Der chinesische Empfängniskalender ist einer der bekanntesten Methoden, um das Geschlecht des Babys zu bestimmen. Er stammt aus dem 13. Jahrhundert und beruht auf dem alten chinesischen Kalender Xià Lì, auch “Bauernkalender” genannt. Dieser ist eine Kombination aus Sonnen- und Mondkalender, wobei mittels Empfängnismonat und des lunaren Alters der Schwangeren das Geschlecht bestimmt wird. Das lunare Alter (Mondalter) der Schwangeren ergibt sich aus dem aktuellen Alter + 9. Monate.

Beispiel: Ich wurde am 22.03.1990 geboren und möchte mein Mondalter für Juli 2018 bestimmen (Empfängnismonat). Im Juli 2018 wäre ich 28 Jahre und 4 Monate. Dazu addiere ich 9 Monate, ergibt 29 Jahre und 1 Monat. Mein Mondalter ist demnach 29 Jahre.

Anschließend sucht man in der Tabelle oben sein Mondalter und links den Monat, in dem die Befruchtung stattfand. Im Schnittpunkt kann man das Ergebnis ablesen: blau = ein Junge, rosa = ein Mädchen.

Das Ergebnis: Bei mir wäre es oben 29 Jahre und links Juli. Der Schnittpunkt ist rosa, demnach ein Junge. Das Ergebnis stimmt bei uns.

Die Ergebnisse des chinesischen Empfängniskalenders stimmten bei uns in beiden Schwangerschaften (unsere Trefferquote = 100 %).

Geschlecht bestimmen mit dem chinesischen Empfängniskalender

Berechnung nach Dabsy

Mithilfe des Geburtsdatums des Vaters und der Mutter und des Geburtsdatums oder Zeugungsdatums des Nachwuchses lässt sich nach Dabsy das Geschlecht bestimmen. Auf welcher Grundlage die Berechnung funktioniert wird nicht bekannt gegeben. Die Trefferquote soll laut Website sehr gering sein, wenn Mutter und Vater gleichaltrig sind.

Ich selbst habe den Test ausprobiert und habe dazu jeweils das Geburtsdatum meines Partners und mein Geburtsdatum eingetragen. Ich habe zusätzlich das Zeugungsdatum unseres Babys gewählt. Um das ganze fair zu gestalten, bin ich von meinem Eisprung +/- 5 Tage ausgegangen. Ich hatte meinen ES am 27.07.2018. Als Zeugungsdatum habe ich deshalb 22.07.2018 bis 01.08.2018 ausprobiert.

Das Ergebnis: Bei sämtlichen Zeugungsdaten (+/- 5 Tage um den ES) wurde angegeben, dass wir ein Mädchen bekommen. Das Ergebnis stimmt bei uns nicht.

Die Ergebnisse nach der Berechnung nach Dabsy stimmten bei uns in beiden Schwangerschaften nicht (unsere Trefferquote = 0 %).

Tool von Babycenter.de

Babycenter.de hat ein Tool entwickelt, dass das Geschlecht mit einer Wahrscheinlichkeit angibt. Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, erfährt man, nachdem man 11 Fragen beantwortet hat. Das Tool beruht laut Babycenter.de auf wissenschaftlichen Studien, die sich den Umwelteinflüssen auf das Geschlecht von Ungeborenen gewidmet haben.

Nachdem man die 11 Fragen beantwortet hat, bekommt man sein Ergebnis und auch gleich eine Erklärung, welche Faktoren, auf welche Weise das Geschlecht des Babys beeinflussen sollen. Demnach deutet eine Zeugung im Frühling und Winter auf ein Mädchen und im Sommer und Herbst auf einen Jungen hin. Und auch der Beruf des Vaters soll angeblich einen Einfluss auf das Geschlecht haben.

Das Ergebnis: Nach der Beantwortung der Fragen bekam ich folgendes Ergebnis: „Es könnte ein Junge sein! Basierend auf Ihren Antworten deuten die wissenschaftlichen Studien darauf hin, dass es ein Junge sein könnte!…“ Das Ergebnis stimmt bei uns.

Die Ergebnisse aus dem Tool von Babycenter.de stimmten bei uns in beiden Schwangerschaften (unsere Trefferquote = 100 %).

Backpulver-Test

Mithilfe von Backpulver soll man das Geschlecht bestimmen können. Dazu benötigt man zwei Becher und etwas Backpulver. Fülle etwas Backpulver in den einen Behälter und gebe anschließend ein wenig von deinem Urin, den du in einem anderen Becher aufgefangen hast, hinzu. Fängt das Gemisch an zu schäumen, soll es ein Junge werden. Passiert dagegen nichts, soll man ein Mädchen erwarten. Auch ich habe mich an das Selbstexperiment gewagt.

Das Ergebnis: Nachdem ich meinen Urin zu dem Backpulver gegeben habe, fing die Mischung sofort an zu schäumen. Wir erwarten demnach einen Jungen. Das Ergebnis stimmt bei uns.

Fazit zu den Tools

Wie bereits in meinem ersten Selbsttest muss ich sagen, dass sämtliche Tests keine frauenärztliche Ultraschalluntersuchung ersetzen. Der chinesische Empfängniskalender lag bei uns in beiden Schwangerschaften richtig und soll laut einer Untersuchung in Nordamerika mit einer Zuverlässigkeit von 85 % das richtige Geschlecht voraussagen. Bei der Berechnung nach Dabsy ist unklar, auf welchen Grundlagen das Geschlecht angegeben wird. In beiden Schwangerschaften lag der Test auch falsch, obwohl wir den Zeitraum der Empfängnis/Zeugung um jeweils -/+ 5 Tage erweitert hatten. Aus diesem Grund ist der Test nur eine Spielerei und meinerseits nicht zu empfehlen. Das Tool von Babycenter.de beruht dagegen auf wissenschaftlichen Studien und lag bei uns in beiden Schwangerschaften richtig. Auch der Backpulver-Test lag in diesem 2.0 Selbsttest richtig. Doch generell glaube ich, dass sämtliche Test nur zum Spaß durchgeführt werden sollten, denn Gewissheit kann nur ein Ultraschall geben.

 

Habt ihr selbst getestet, welches Geschlecht euer Baby haben wird? Stimmten die Ergebnisse bei euch?

 

 

 

THERESE ist Gründerin der Agentur „Die Treuetester“ und „Loyal Match“, Treue- und Beziehungs-Expertin und selbst treu. Sie beantwortet gerne Frag Therese-Fragen und redet niemals um den heißen Brei. Ihr Motto lautet: „Die schönste Sache der Welt, die Liebe, sollte man einfach mit jedem teilen“. Sie selbst teilt klassisch monogam, also gar nicht.

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