Familienbett mit Baby & Kleinkind: Unsere Erfahrung

Familienbett mit Baby & Kleinkind: Unsere Erfahrung

Eines von vielen Themen, dass bei Eltern immer wieder heiß diskutiert wird, ist das Thema „Schlafen“. Die einen lassen ihre Babys im Kinderzimmer schlafen und das von Geburt an, die anderen haben ein Beistellbett und wieder andere haben ein Familienbett. Doch hierbei gilt: nichts ist richtig und nichts ist falsch, so lange alle glücklich und zufrieden schlafen. Wir haben uns für das Familienbett mit Baby und Kleinkind entschieden und teilen unsere Erfahrung mit euch.

 

Die Entscheidung für das Familienbett

Als Girl M. (15 Monate) auf die Welt kam, hatten wir ein einfaches Doppelbett und entschieden uns zusätzlich für ein Beistellbett. Dies funktionierte auch ganz gut, bis sie für das Beistellbett zu groß wurde. Schnell wurde klar, dass es für uns keine Option sei, dass M. in ihrem Zimmer schläft. Zum einen stillte ich sie noch in der Nacht und zum anderen war sie sehr anhänglich und brauchte die Nähe einfach. Wir erweiterten unser Bett mit dem SUNDVIK Babybett (70*140) von IKEA und entfernten das Seitenteil, damit M. jederzeit zu uns rein- und rauskrabbeln konnte. Soweit die Theorie. Praktisch wurde daraus nie etwas. M. wollte nicht in dem Babybett schlafen und bevorzugte unseres. Auch kein Problem, denn uns persönlich reichte der Platz, auch wenn wir das ein oder andere Mal kleine Füße im Gesicht hatten. Und so wurde aus dem Babybett Deko, die in den Keller weichen musste, als wir uns dazu entschieden unser Bett gegen ein Familienbett einzutauschen. Warum? Weil wir wieder Nachwuchs erwarteten.

Mit der freudigen Nachricht überlegten wir, wie wir in Zukunft schlafen wollten. Würde ein Familienbett mit einem Baby und Kleinkind überhaupt gut gehen? Könnte einer den anderen aufwecken? Würde M. weiterhin von 20 Uhr bis 8:30 Uhr durchschlafen?

Wir hatten keine Antworten auf all diese Fragen und entschieden uns fürs Probieren.

Familienbett mit Baby & Kleinkind: Unsere Erfahrung

Unser Familienbett aus zwei IKEA MALM Betten

Unser Doppelbett musste weichen und wir tauschten es gegen zwei IKEA MALM Betten aus (180*200 und 90 *200). Im Internet existieren diverse Anleitungen und Inspirationen für Familienbetten, doch wir machten es einfach und schoben die beiden Betten lediglich zusammen ohne miteinander zu verschrauben. Die entstandene Lücke zwischen beiden Betten (ca. 16 cm) schloss ich mit einer Matratze, die als Brücke zum ersten Beistellbett diente. Da diese jedoch nur 90cm lang ist, habe ich die Matratze vom Beistellbett kurzerhand zurechtgeschnitten, um damit die restlichen 90cm zu schließen. Fertig war es & die neue Erfahrung konnte mit der Geburt unseres Sohnes L. vor vier Wochen beginnen.

Familienbett mit Baby & Kleinkind: Unsere Erfahrung

In der ersten Nacht in unserem Familienbett verabschiedete ich mich mit Baby L. direkt aufs Sofa. Die Situation war für uns alle vollkommen neu und Baby L. war auch noch nicht richtig angekommen und weinte die meiste Zeit. Um Girl M. die Ruhe zu geben, die sie braucht, entschloss ich mich auf dem Sofa zu schlafen. Hinzu kam, dass M. einiges an Schlaf nachzuholen hatte, da sie, seitdem ich in der Klinik war, jeden Morgen zwischen 6:00-7:00 Uhr wach wurde und nicht wie üblich um 8:30 Uhr. Mit dem kommenden Tagen gewöhnten wir vier uns immer mehr an die Gegebenheiten und entwickelten eine eigenständige Routine, von der ich noch in der Schwangerschaft glaubte, dass es sie nicht geben würde. Ich hatte die neue Situation vollkommen überschätzt.

Ganz egal, ob zum Mittagsschlaf oder abends, wir gehen immer zu Dritt ins Bett. Wenn wir ohne Baby ins Familienbett gehen, dann fragt M. immer sofort „Baby, Baby, Baby?“ und so haben wir uns es jetzt angewöhnt gemeinsam ins Bett zu gehen. Mama liegt in der Mitte und links und rechts Baby L. & Girl M. Während Baby L. meistens im Liegen gestillt wird, kuschelt sich M. an mich und schläft dann ziemlich schnell auch ein. Ich stehe dann meistens wieder auf und nehme L. mit bis ich auch schlafen gehe.

Momentan gehe ich gegen 24 Uhr schlafen und lege mich dann leise mit Baby L. hin und stille ihn im Liegen und wir schlafen dann ein. Girl M. wird in der Regel nicht wach wenn wir kommen und auch nicht in der Nacht, wenn L. seine Mahlzeit verlangt. Auch die Panik, dass sich beide wach machen könnten, auch in der Früh, war bei uns unbegründet und wir haben scheinbar alle innere Wecker, die um 8:30 Uhr läuten.

Unser Fazit mit dem Familienbett

Nach vier Wochen mit Baby & Kleinkind im Familienbett, bin ich froh, dass wir uns dafür entschieden haben. Die Kinder bekommen die Nähe & Geborgenheit, die sie gerade in dem Alter noch brauchen und ich bin auch ziemlich happy, dass ich in der Nacht nicht aufstehen muss zum Stillen. Letztendlich muss sich aber jeder selbst probieren, ob das Familienbett etwas für einen ist oder nicht. Ich werde unsere Erfahrung in ein paar Monaten nochmals mit euch teilen.

 

Habt ihr ein Familienbett & wie sind eure Erfahrungen?

 

 

THERESE ist Gründerin der Agentur „Die Treuetester“ und „Loyal Match“, Treue- und Beziehungs-Expertin und selbst treu. Sie beantwortet gerne Frag Therese-Fragen und redet niemals um den heißen Brei. Ihr Motto lautet: „Die schönste Sache der Welt, die Liebe, sollte man einfach mit jedem teilen“. Sie selbst teilt klassisch monogam, also gar nicht.

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