Geschlecht des Babys bestimmen: Test & Tools im Selbsttest 3.0

Geschlecht des Babys bestimmen: Test & Tools im Selbsttest 3.0
©Kelly Sikkema/ Unsplash

Wir sind wieder einmal schwanger und auch wie bei den letzten Schwangerschaften, ging das Rätsel raten um das Geschlecht unseres Babys sehr früh los. Und auch dieses Mal habe ich mich auf die Suche nach Tests & Tools gemacht, die voraussagen können, ob man ein Mädchen oder einen Jungen erwartet. Welche Tests es gibt, die das Geschlecht bestimmen können und wie treffsicher sie sind, verrate ich euch im Selbsttest 3.0. Unseren ersten Selbsttest findet ihr hier: Geschlecht bestimmen mit Tools & Tests: Wird es ein Junge oder ein Mädchen? und den zweiten hier: Babys Geschlecht bestimmen: Test & Tools im Selbsttest 2.0

Geschlecht des Babys bestimmen: Selbsttest 3.0

Der chinesische Empfängniskalender

Der chinesische Empfängniskalender ist einer der bekanntesten Methoden, um das Geschlecht des Babys zu bestimmen. Er stammt aus dem 13. Jahrhundert und beruht auf dem alten chinesischen Kalender Xià Lì, auch “Bauernkalender” genannt. Dieser ist eine Kombination aus Sonnen- und Mondkalender, wobei mittels Empfängnismonat und des lunaren Alters der Schwangeren das Geschlecht bestimmt wird. Das lunare Alter (Mondalter) der Schwangeren ergibt sich aus dem aktuellen Alter + 9. Monate.

Beispiel: Ich wurde am 22.03.1990 geboren und möchte mein Mondalter für Oktober 2019 bestimmen (Empfängnismonat). Im Oktober 2019 wäre ich 29 Jahre und 7 Monate. Dazu addiere ich 9 Monate, ergibt 30 Jahre und 4 Monate. Mein Mondalter ist demnach 30 Jahre.

Anschließend sucht man in der Tabelle oben sein Mondalter und links den Monat, in dem die Befruchtung stattfand. Im Schnittpunkt kann man das Ergebnis ablesen: blau = ein Junge, rosa = ein Mädchen.

Das Ergebnis: Bei mir wäre es oben 30 Jahre und links Oktober. Der Schnittpunkt ist rosa, demnach ein Mädchen. Das Ergebnis stimmt bei uns.

Die Ergebnisse des chinesischen Empfängniskalenders stimmten bei uns in den letzten drei Schwangerschaften (unsere Trefferquote = 100 %).

Geschlecht bestimmen mit dem chinesischen Empfängniskalender

Berechnung nach Dabsy

Mithilfe des Geburtsdatums des Vaters und der Mutter und des Geburtsdatums oder Zeugungsdatums des Nachwuchses lässt sich nach Dabsy das Geschlecht bestimmen. Auf welcher Grundlage die Berechnung funktioniert wird nicht bekannt gegeben. Die Trefferquote soll laut Website sehr gering sein, wenn Mutter und Vater gleichaltrig sind.

Ich selbst habe den Test ausprobiert und habe dazu jeweils unsere Geburtsdaten eingetragen. Ich habe zusätzlich das Zeugungsdatum unseres Babys gewählt. Um das ganze fair zu gestalten, bin ich von meinem Eisprung +/- 5 Tage ausgegangen. Ich hatte meinen ES am 22.10.2019. Als Zeugungsdatum habe ich deshalb 17.10.2019 bis 27.10.2019 ausprobiert.

Das Ergebnis: Bei sämtlichen Zeugungsdaten (+/- 5 Tage um den ES) wurde angegeben, dass wir ein Mädchen bekommen. Das Ergebnis stimmt bei uns.

Die Ergebnisse nach der Berechnung nach Dabsy stimmten bei uns in den letzten beiden Schwangerschaften nicht. In der derzeitigen Schwangerschaft stimmte das Ergebnis (unsere Trefferquote = 83,33 %).

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Tool von Babycenter.de

Babycenter.de hat ein Tool entwickelt, dass das Geschlecht mit einer Wahrscheinlichkeit angibt. Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, erfährt man, nachdem man 11 Fragen beantwortet hat. Das Tool beruht laut Babycenter.de auf wissenschaftlichen Studien, die sich den Umwelteinflüssen auf das Geschlecht von Ungeborenen gewidmet haben.

Nachdem man die 11 Fragen beantwortet hat, bekommt man sein Ergebnis und auch gleich eine Erklärung, welche Faktoren, auf welche Weise das Geschlecht des Babys beeinflussen sollen. Demnach deutet eine Zeugung im Frühling und Winter auf ein Mädchen und im Sommer und Herbst auf einen Jungen hin. Und auch der Beruf des Vaters soll angeblich einen Einfluss auf das Geschlecht haben.

Das Ergebnis: Nach der Beantwortung der Fragen bekam ich folgendes Ergebnis: “Das ist ein enges Rennen! Basierend auf Ihren Antworten deuten die wissenschaftlichen Studien darauf hin, dass bei Ihnen ein Junge genauso wahrscheinlich ist wie ein Mädchen!…” Das Ergebnis ist leider nicht sehr aussagekräftig und hilft einem nicht wirklich weiter.

Die Ergebnisse aus dem Tool von Babycenter.de stimmten bei uns in den letzten beiden Schwangerschaften, allerdings hat es in der jetzigen Schwangerschaft kein aussagekräftiges Ergebnis gegeben (unsere Trefferquote = 83,33 %).

Backpulver-Test

Mithilfe von Backpulver soll man das Geschlecht bestimmen können. Dazu benötigt man zwei Becher und etwas Backpulver. Fülle etwas Backpulver in den einen Behälter und gebe anschließend ein wenig von deinem Urin, den du in einem anderen Becher aufgefangen hast, hinzu. Fängt das Gemisch an zu schäumen, soll es ein Junge werden. Passiert dagegen nichts, soll man ein Mädchen erwarten. Auch ich habe mich an das Selbstexperiment gewagt.

Das Ergebnis: Nachdem ich meinen Urin zu dem Backpulver gegeben habe, fing die Mischung nicht an schäumen. Wir erwarten demnach ein Mädchen. Das Ergebnis stimmt bei uns.

Die Ergebnisse mit dem Backpulver-Test stimmten bei uns in der letzten und derzeitigen Schwangerschaften (unsere Trefferquote = 100 %). In der vorletzten Schwangerschaft hatte ich den Test nicht gemacht.

Fazit zu den Tools

Wie bereits in unseren ersten beiden Selbsttest/Selbsttest 2.0 muss ich sagen, dass die vorgestellten Tests keine frauenärztliche Untersuchung ersetzen, um das Geschlecht eures Babys zu bestimmen. Der chinesische Empfängniskalender lag bei uns in den letzten drei Schwangerschaften richtig und soll laut einer Untersuchung in Nordamerika mit einer Zuverlässigkeit von 85 % das richtige Geschlecht voraussagen. Bei der Berechnung nach Dabsy ist unklar, auf welchen Grundlagen das Geschlecht angegeben wird. In den letzten beiden Schwangerschaften lag der Test falsch, obwohl wir den Zeitraum der Empfängnis/Zeugung um jeweils -/+ 5 Tage erweitert hatten. In der derzeitigen Schwangerschaft lag der Test ausnahmsweise richtig. Das Tool von Babycenter.de beruht auf wissenschaftlichen Studien und lag bei uns in den letzten beiden Schwangerschaften richtig und in dieser ist die Aussage leider nicht sehr aussagekräftig. Der Backpulver-Test lag in diesem 3.0 Selbsttest richtig, so wie auch schon in dem 2.0. Doch generell glaube ich, dass sämtliche Test nur zum Spaß durchgeführt werden sollten, denn Gewissheit kann nur ein Ultraschall geben.

 

Habt ihr selbst getestet, welches Geschlecht euer Baby haben wird? Stimmten die Ergebnisse bei euch?

 

 

 

THERESE ist Gründerin der Agentur “Die Treuetester” und “Loyal Match”, Treue- und Beziehungs-Expertin und selbst treu. Sie beantwortet gerne Frag Therese-Fragen und redet niemals um den heißen Brei. Ihr Motto lautet: “Die schönste Sache der Welt, die Liebe, sollte man einfach mit jedem teilen”. Sie selbst teilt klassisch monogam, also gar nicht.

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1 Kommentar

  • Ich bin ganz ehrlich, ich habe anfangs nicht wirklich etwas von solchen Kalendern gehalten, aber nach unserem 2. Kind, welches auch bei dieser “Formel” das Geschlecht genau stimmte und jetzt sogar bei unserem Ungeborenem (3. Kind) ebenfalls der Fall ist, bin ich absolut davon überzeugt, dass es wahr ist.

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