Geschlecht bestimmen mit Tools & Tests: Wird es ein Junge oder ein Mädchen?

Geschlecht bestimmen mit Tools & Tests: Wird es ein Junge oder ein Mädchen?
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Sobald der Schwangerschaftstest positiv ist und man endlich verkünden konnte, dass man Nachwuchs erwartet, stellt sich für viele Paare die Frage: „Wird es ein Junge oder ein Mädchen?“. Es herrschen viele Mythen, wenn es darum geht, das Geschlecht des Babys zu bestimmen. Ich habe mich auf die Suche nach Tests & Tools gemacht, die voraussagen können, ob man ein Mädchen oder einen Jungen erwartet. Was die Tests können und wie treffsicher sie sind, verrate ich euch im Selbsttest.

Geschlecht bestimmen: Tools im Selbsttest

Update: Inzwischen sind wir wieder schwanger und haben einen erneuten Selbsttest gemacht. Die Ergebnisse aus unserem ersten und zweiten Selbstversuch findet ihr in einem neuen Post hier: Babys Geschlecht bestimmen: Test & Tools im Selbsttest 2.0

Der chinesische Empfängniskalender

Der chinesische Empfängniskalender ist einer der bekanntesten Methoden, um das Geschlecht des Babys zu bestimmen. Er stammt aus dem 13. Jahrhundert und beruht auf dem alten chinesischen Kalender Xià Lì, auch “Bauernkalender” genannt. Dieser ist eine Kombination aus Sonnen- und Mondkalender, wobei mittels Empfängnismonat und des lunaren Alters der Schwangeren das Geschlecht bestimmt wird. Das lunare Alter (Mondalter) der Schwangeren ergibt sich aus dem aktuellen Alter + 9. Monate.

Beispiel: Ich wurde am 22.03.1990 geboren und möchte mein Mondalter für Mai 2017 bestimmen. Im Mai 2017 wäre ich 27 Jahre und 2 Monate. Dazu addiere ich 9 Monate, ergibt 27 Jahre und 11 Monate. Mein Mondalter ist demnach 27 Jahre.

Anschließend sucht man in der Tabelle oben sein Mondalter und links den Monat, in dem die Befruchtung stattfand. Im Schnittpunkt kann man das Ergebnis ablesen: blau = ein Junge, rosa = ein Mädchen.

Das Ergebnis: Bei mir wäre es oben 27 Jahre und links Mai. Der Schnittpunkt ist rosa, demnach ein Mädchen. Das Ergebnis stimmt bei uns.

Geschlecht bestimmen mit dem chinesischen Empfängniskalender

Berechnung nach Dabsy

Mithilfe des Geburtsdatums des Vaters und der Mutter und des Geburtsdatums oder Zeugungsdatums des Nachwuchses lässt sich nach Dabsy das Geschlecht bestimmen. Auf welcher Grundlage die Berechnung funktioniert wird nicht bekanntgegeben. Die Trefferquote soll laut Website sehr gering sein, wenn Mutter und Vater gleichaltrig sind.

Ich selbst habe den Test ausprobiert und habe dazu jeweils das Geburtsdatum meines Partners und mein Geburtsdatum eingetragen. Ich habe zusätzlich das Zeugungsdatum unseres Babys gewählt. Um das ganze fair zu gestalten, bin ich von meinem Eisprung +/- 5 Tage ausgegangen. Meinen ES hatte ich am 20.05.2017. Als Zeugungsdatum habe ich deshalb 15.05.2017 bis 25.05.2017 ausprobiert.

Das Ergebnis: Bei sämtlichen Zeugungsdaten (+/- 5 Tage um den ES) wurde angegeben, dass wir einen Jungen bekommen. Das Ergebnis stimmt bei uns nicht.

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Tool von Babycenter.de

Babycenter.de hat ein Tool entwickelt, dass das Geschlecht mit einer Wahrscheinlichkeit angibt. Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, erfährt man, nachdem man 11 Fragen beantwortet hat. Das Tool beruht laut Babycenter.de auf wissenschaftlichen Studien, die sich den Umwelteinflüssen auf das Geschlecht von Ungeborenen gewidmet haben.

Nachdem man die 11 Fragen beantwortet hat, bekommt man sein Ergebnis und auch gleich eine Erklärung, welche Faktoren, auf welche Weise das Geschlecht des Babys beeinflussen sollen. Demnach deutet eine Zeugung im Frühling und Winter auf ein Mädchen und im Sommer und Herbst auf einen Jungen hin. Und auch der Beruf des Vaters soll angeblich einen Einfluss auf das Geschlecht haben.

Das Ergebnis: Nach der Beantwortung der Fragen bekam ich folgendes Ergebnis: „Es könnte ein Mädchen sein! Basierend auf Ihren Antworten deuten die wissenschaftlichen Studien darauf hin, dass es ein Mädchen sein könnte!“ Das Ergebnis stimmt bei uns.

Fazit zu den Tools

Sämtliche Tools & Tests ersetzen keine frauenärztliche Ultraschalluntersuchung zur Bestimmung des Geschlechts. Der chinesische Empfängniskalender lag bei uns richtig und soll laut einer Untersuchung in Nordamerika mit einer Zuverlässigkeit von 85 % richtig liegen. Bei der Berechnung nach Dabsy ist unklar, auf welchen Grundlagen das Geschlecht angegeben wird. Aus diesem Grund ist der Test nur eine Spielerei, bei der die Chancen 50:50 stehen. Das Tool von Babycenter.de beruht dagegen auf wissenschaftlichen Studien und lag bei uns auch richtig. Generell glaube ich allerdings, dass sämtliche Test nur zum Spaß durchgeführt werden sollten, denn Gewissheit kann nur ein Ultraschall geben.

 

Habt ihr die Tools & Test´s ausprobiert? Und vor allem, stimmt euer Ergebnis?

 

 

 

THERESE ist Gründerin der Agentur „Die Treuetester“ und „Loyal Match“ , Treue- und Beziehungs-Expertin und selbst treu. Sie beantwortet gerne Frag Therese-Fragen und redet niemals um den heißen Brei. Ihr Motto lautet: „Die schönste Sache der Welt, die Liebe, sollte man einfach mit jedem teilen“. Sie selbst teilt klassisch monogam, also gar nicht.

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2 Kommentare

  • Mir war auch völlig egal, welches Geschlecht mein Baby hat, aber ich bin ein Paradebeispiel dafür, dass diese „Spermien-Langlebigkeits-Theorie“ stimmen könnte(-;
    Ich hatte 3-4 Tage vor meinem ES mit meinem Mann geschlafen, dann war er weg auf Geschäftsreise.
    Jetzt bekommen wir ein Mädchen(-:

    Nee, jetzt mal im Ernst, ich glaube es ist schwer genug schwanger zu werden! Frauen die wie ich im 1.ÜZ schwanger werden, sind echt selten bei den „geplanten“ SS…ich denke man verbaut sich zu viele Chancen auf das Wunschkind, wenn man auch noch „nach Geschlecht“ herzelt…und wahlweise ist die Enttäuschung dann groß, wenns doch nicht das Wunschgeschlecht hat!

    Hauptsache nach neun Monaten bringt man ein zuckersüßes kleines Wuzerl auf die Welt, der Rest ist doch erstmal völlig egal(-:

    • Liebe Ana, danke für deinen Kommentar. Ich persönlich kenne niemanden, der das Geschlecht bereits bei Kinderwunsch geplant hat. Der Blogpost war mehr für die Zeit der Schwangerschaft gedacht, in der man sich dann doch mehr Gedanken darüber macht, welches Geschlecht der Nachwuchs haben könnte. Oder hast du mit deinem Mann nie darüber spekuliert, was es werden können? 🙂

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